Volksmusik

Katschtaler Sängerrunde & Familienmusik Peitler

 

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Beginnt den Tag mit einem Lied

Im Laufe meiner 27jährigen Chorleitertätigkeit habe ich von verschiedenen Dichtern Texte bekommen. Ich sollte versuchen, sie zu vertonen. So sind im Laufe der Zeit schon viele Lieder entstanden und ich freue mich sehr, dass sie österreichweit und auch in Bayern und Südtirol auch von anderen Chören gerne gesungen werden.

Im Liederheft "Beginn den Tag mit einem Lied" habe ich 10 neue Lieder für Gemischten Chor (SATB) von unterschiedlichen Autoren zusammengestellt.

Notenbeispiele:

Die Noten können gerne gratis heruntergeladen werden. Ich würde mich freuen, wenn Sie mir kurz mailen, falls Sie ein Lied mit ihrem Chor singen! Viel Spaß beim Singen!

Weitere Lieder im Heft:

  • Sunn und Blüah - ein Frühlingslied, Text: Fritz Werkl
  • Herzklopfen - ein lustiges Liebeslied mit Solostimmen Sopran - Bass, Text: Fritz Werkl
  • I liab di, i mog di - ein schönes Liebeslied, Text: Ria Sereinig
  • S´Onhimmeln - ein ironisches Werbungslied, Text: Hans Müller
  • Wia da Wind - ein Liebeslied, Text: Hans Müller
  • Noch find i kane Wort - ein wunderschönes Hochzeitslied, Text: Fritz Werkl
  • Hob di Liab drin im Herzn - noch ein Liebeslied mit zweistimmigen Solo, Text: Ria Sereinig
  • Werd wohl a nix mehr Text: Hans Müller
  • Wintaliad - wie der Name schon sagt ein Winter- und Adventlied, Text: Josef Hopfgartner

Das Liederheft ist um 5 Euro bei mir erhältlich. (excl. Versandkosten). Ich freue mich auf die Bestellung!

Zur Ehre Gottes und zur Freude der Messbesucher

Der Dichter Hans Müller hatte 1998 die Idee, gemeinsam eine Messe zu schreiben. So entstand die St. Georg´ner Messe, benannt nach der wunderschönen Filialkirche St. Georgen ob Rennweg. Besonders freue ich mich über das Vaterunser aus dem Katschtal, das wir immer wieder gerne singen. Das Vaterunser wird auch bei vielen geistlichen Konzerten gerne aufgeführt.

Hier ein Notenbeispiel:

Das Vaterunser kann gerne kostenlos heruntergeladen werden. Ich würde mich freuen, wenn Sie mir kurz mailen, falls Sie das Lied mit ihrem Chor singen! Viel Freude dabei!

St. Georg'ner Messe

Die Messe ist um 8 Euro bei mir erhältlich. Ab 10 Stück um 2 Euro (excl. Versandkosten). Ich freue mich sehr, wenn Sie die Festmesse bei mir bestellen.

Auf vielseitigen Wunsch wurde die Messe von Christoph Mühlthaler vom Kärntner Kirchenmusikreferat für Männerchor gesetzt und gedruckt.
Die Messe ist beim Seelsorgeamt der Diözese Gurk/Kirchenmusikreferat, Tarviserstr. 30, 9020 Klagenfurt erhältlich.
Tel.: 0463 5877 2121 Eine Chorpartitur kostet 9 Euro, ab 10 Stück je 2,40 Euro.

St. Georg'ner Messe

Ich freue mich sehr, euch die St. Peter´rer Messe für Gemischten Chor vorstellen zu dürfen. Sie ist auch im Männerchorsatz erhältlich. Die Texte dafür hat unser Pfarrer Josef Hörner geschrieben.

Sie ist für Gemischte Chöre gut singbar und wurde beim 15. Oberkärntner Singwochenende im November 2011 sehr gut angenommen. Sie ist erhältlich beim Behelfsdienst der Diözese Gurk: behelfsdienst@kath-kirche-kaernten.at

Bestellnummer: KIMU105. Der Preis für eine Chorpartitur liegt bei 9 Euro. Ab einer Bestellung von 10 Stück á 2,40 Euro.

25 Jahre Familienmusik Peitler

Familienmusik Peitler

... waren Anlass genug, etwas Besonderes zu machen. So wurde in Rekordzeit in Zusammenarbeit mit dem dhp Tonstudio aus Fischertratten die erste eigene CD aufgenommen. Es war gar nicht so einfach, bei den vielen Instrumenten, Stimmen und Besetzungen die Stückauswahl zu treffen. Schlussendlich ist die CD so geworden, wie man die Familienmusik Peitler kennt. Die CD wird am Jubiläumsabend am 10. März 2007 beim Mühlbacherwirt in Mühlbach ob Rennweg vorgestellt und kann ab dann auch über Alfred Peitler bezogen werden.

Im Booklett zur CD hat sich die Familie selbst vorgestellt:

Es war ein ganz besonderes Weihnachtsfest, als Alfred vom ,,Christkind" ein Hackbrett geschenkt bekam. Bald machte er sich auf die Suche nach einem Lehrer und fand ihn in Tamsweg. Mit Hans Neubacher haben wir nicht nur einen Musiklehrer gefunden, dem wir das Entstehen unserer Familienmusik verdanken, sondern auch einen guten Freund. Hans Neubacher fragte Alfred in seiner ersten Musikstunde nämlich, ob er nicht eine Familie hätte. Er solle sie doch einfach das nächste Mal mitbringen. So lernten unsere drei Töchter bei ihm Blockflöte. Sie hatten so große Freude daran, dass jede nach und nach ein anderes Instrument dazulernte. Heute musizieren wir auf 12 verschiedenen Instrumenten in 9 unterschiedlichen Besetzungen und singen außerdem zweistimmig, vierstimmig oder unsere Töchter im Terzett. Hans Neubacher, der auch Instrumentenbauer war, ermöglichte Alfred außerdem, das ,,Hölzerne Glachter" und das ,,Alphorn" selbst zu bauen.

Nach und nach wuchs unsere Liebe zur Musik und zum Gesang, so hat Alfred ein eigenes Musikzimmer eingerichtet und Christl für alle Instrumente die Hülle selbst genäht und bestickt. Man kann sich heute kaum vorstellen wie viele schöne Erinnerungen uns mit dieser Zeit verbinden. Kleinere Familienfeiern, kirchliche Anlässe, Volksmusikabende mit vielen lieb gewonnenen Freunden, Fernseh-, Rundfunk- oder Tonträgeraufnahmen, Volksmusikwettbewerbe in Innsbruck oder Klagenfurt und Auslandsreisen nach Frankfurt, Ulm o.ä. - das eigentlich Schöne daran war, dass immer die ganze Familie zusammen war.

Es ist für uns selbst immer eine Bereicherung, wenn wir durch unsere Musik so vielen Menschen Freude bereiten dürfen. Unser Hobby schweißt unsere Familie seit 25 Jahren noch enger zusammen und bereitet uns immer wieder Freude. Sie gibt uns Zufriedenheit und Kraft für den Alltag.

Christl und Alfred Peitler im Frühling 2007

Eine meiner ersten Erinnerungen an unsere Familienmusik ist eine Probe der Sing- und Spielmusik (heute Katschtaler Sängerrunde): Papa saß am Hackbrett und übte. Ich, gerade mal 5 Jahre alt, wollte unbedingt auch Hackbrett spielen lernen. Papa meinte daraufhin, zuerst sollte ich Flöte spielen. So durfte ich das nächste Mal zu unserem Lehrer Hans Neubacher mitfahren. Bei jeder Probe meinte Herr Neubacher: ,,Das machst du schon ganz toll, nur an dieser Stelle könntest du dich noch ein kleines Bisschen verbessern!"

Vom Kindergarten brachte Monika ein Lied mit nach Hause, das ich heimlich mit ihr einstudierte: ,,Madale mogst an Edelknob´n" Meine Eltern waren begeistert von unserer kleinen ,,Aufführung". Ich denke, hier begann auch der Gedanke zu reifen, in der Familie mehrstimmig zu singen.

Immer öfter durften wir bei verschiedenen Anlässen öffentlich singen und musizieren. Bei unseren ersten Auftritten konnte ich als Kind einfach nicht verstehen, warum unsere Eltern so aufgeregt waren. Es war für mich eine sehr bunte Zeit, in der wir viele Menschen kennen lernen durften und überall im Land unterwegs waren. Manchmal war ich sehr erstaunt darüber, wie berührt viele Menschen von unserer Musik waren. Besonders bei Weihnachtsfeiern und bei Familienfesten spürte ich, wie die Musik die Herzen der Menschen öffnete. Das berührte mich damals schon sehr, denn ich dachte eigentlich, nichts besonders zu tun.

Blicke ich auf die letzten 25 Jahre voller Musik und Gesang zurück, erfüllt mich ein tiefes Gefühl der Dankbarkeit meinen Eltern und MusiklehrerInnen gegenüber. Ihre unendliche Geduld und ihr unermüdlicher Zuspruch machten unsere Familienmusik erst möglich. Sie hat mich zu dem Menschen gemacht, der ich heute bin.

Anja Lax-Peitler

Musik begleitet mich durch mein ganzes Leben. Sie ist für mich zu einem meiner besten Freunde geworden. Ich bin mit ihr groß geworden und auch innerlich gewachsen. Ich war sicher nicht die fleißigste ,,Überin" in unserer Familie. Mama meinte immer scherzhaft, ich würde lieber auftreten - genau so wie Papa!

Eine schwierige Zeit war für mich die Jugend, in der sich viele andere Interessen mit dem Terminplan der Familienmusik kreuzten. Heute bin ich dankbar, dass wir auch diese Zeit überstanden haben.

Lustig sind die Erinnerungen an manche Menschen die meinten, dass wir zu Hause sicher keinen Fernseher hätten und die ganze Zeit nur singen und musizieren würden. Nicht nur einmal musste ich erklären, was der Unterschied zwischen echter Volksmusik und volkstümlicher Musik ist.

Meine schönsten Kindheitserinnerungen waren die Nachmittage am Heiligen Abend bei Fam. Schmitz (Hotel Sonnalm) am Katschberg, wo wir gemeinsam mit den prominenten Gästen jedes Jahr die Weihnachtsfeier gestalten durften.

Ein Gefühl der Gemeinschaft und die tiefe innere Verbundenheit zur Musik durfte ich bei den Volksmusikwettbewerben in Innsbruck miterleben. Niemals habe ich so viele Gleichgesinnte zusammen erlebt, nie werde ich dieses Gefühl der Gemeinschaft vergessen. Es gehört für mich zu den schönsten Erlebnissen überhaupt, als durch den Lautsprecher verkündet wurde: ,,Familiengesang Peitler aus Kärnten bekommt eine Auszeichnung".

Durch das gemeinsame Singen und Musizieren habe ich erfahren dürfen: in jeder Lebensphase kann Musik begleiten und unterstützen. Durch sie kann ich meine Gefühle ausdrücken.

Monika Peitler

Seit meiner Kindheit begleitet mich unsere Familienmusik durch mein Leben. Zuerst durfte ich als ganz kleines Kind bei Auftritten mitwirken, indem ich auf einem Stuhl stehend Gedichte aufgesagt habe. Mein erstes Instrument war die Blockflöte und schon bald lernte ich Zither spielen. Die montäglichen Musikschulbesuche waren dabei ein fixer Bestandteil der Woche. Beim Musizieren und Singen stand für uns nie das ,,im Mittelpunkt-Stehen" im Vordergrund, sondern das Miteinander in der Familie. So erinnere ich mich gerne daran, dass Mama sich immer mit ihrem Nähzeug oder etwas anderem zu uns gesetzt hat, während wir unser Instrument übten. Oder an die zum Teil langen Autofahrten im geliehenen Bus zu den unterschiedlichsten Auftritten, bei denen wir einfach abschalten konnten und gemeinsam Spiele spielten und sangen. Wir Kinder ersetzten das nicht funktionierende Autoradio und sangen die unterschiedlichsten Lieder für- und miteinander. So entstand der Gedanke, bei Auftritten neben dem Musizieren auch mehrstimmig zu singen. Natürlich war es im Kinder- und Jugendalter nicht immer nur leicht. So wurde ich von manchen SchulkollegInnen oder LehrerInnen in eine Schublade gesteckt und oft belächelt. Im Grunde ist das aber nur ein sehr kleiner Teil meiner Erinnerungen, denn es überwiegen beim Zurückschauen bei weitem die positiven Seiten: das miteinander Zeit verbringen, anderen, aber vor allem sich selber durch Musik und Gesang Freude schenken, Gleichgesinnte treffen, Spaß haben,... Ohne unsere FAMILIEnmusik könnte ich mir mein Leben im Grunde gar nicht vorstellen, sie hat mich sehr geprägt. Unsere Eltern haben mir durch das Näher bringen der Musik, durch ihr Engagement und ihre Wertvorstellungen gezeigt, was im Leben wichtig ist.

Marlene Peitler

Die Katschtaler Sängerrunde wurde im Jahr 1981 von Alfred Peitler gegründet. Entstanden ist der gemischte Chor anlässlich einer gesanglichen Messgestaltung aus jungen, engagierten Mitgliedern der Landjugend. Besonders wichtig waren Alfred die Gemeinschaft und die Freude am Singen. So wurden im Laufe der Jahre viele Konzerte, Gottesdienste, Gipfelmessen und andere Feiern gesanglich gestaltet. Das Repertoire reicht dabei von Kärntnerliedern über moderne Literatur, Spirituals und Gospels bis hin zu deutschen Liedern. Einer der Höhepunkte war für den Chor der Auftritt bei der Fernsehsendung ,,Klingendes Österreich". Im Jahr 1986 stellten die Mitglieder des Chores am Hausberg in Rennweg, dem Stern, ein neues Gipfelkreuz auf. Seither finden in regelmäßigen Abständen Gipfelmessen statt. 1986 wurde von Alfred auch die Fortbildungsveranstaltung ,,Oberkärntner Singwochenende" ins Leben gerufen. Eine erfolgreiche Idee für SängerInnen aus Nah und Fern. Zum 25-jährigen Jubiläum veranstaltete die Katschtaler Sängerrunde das erste Kranzlsingen im Katschtal. Fünf Jahre später folgte das zweite.

Seit knapp drei Jahrzehnten stellen sich die Männer des Chores zu Weihnachten in den Dienst der Nächsten und gehen als Sternsinger von Haus zu Haus. Sie überbringen dabei Segenswünsche für das Neue Jahr und bitten um Spenden für die Ärmsten der Armen. Die Benefizveranstaltung ,,Auf Weihnacht´n zua" liegt den Mitgliedern des Chores sehr am Herzen. So konnte in den vielen Jahren eine beachtliche Summe an Hilfsbedürftige übergeben werden.

Nach 27-jähriger Chorleitertätigkeit legte Alfred Peitler das Geschick des Chores in die Hände seiner ältesten Tochter Anja. 23 Jahre lang stand Alfred dem Chor auch als Obmann vor, nun hat diese Funktion sein Schwiegersohn Sepp übernommen.

In der Katschtaler Sängerrunde singen ca. 25 Sängerinnen und Sänger. Besonders bereichert es die Gemeinschaft, dass aus allen Gemeinden des Lieser- und Maltatales begeisterte Menschen nach Rennweg kommen, um bei der Chorgemeinschaft dabei zu sein.